News-Archiv ESV-Boxer in Polen erfolgreich

ESV-Boxer in Polen erfolgreich

Mit mehreren Pokalen und vielen guten Erinnerungen an Begegnungen in der polnischen Partnerstadt kamen die Boxer des ESV Waren vom Boxturnier in Suwalki zurück. Selbst die 14-stündige Fahrt mit dem Kleinbus konnte die Faustkämpfer aus Waren und Rostock nicht davon abhalten, an diesem hochkarätig besetzten Wettkampf teilzunehmen und dafür vier Tage in Suwalki (Hinfahrt: 09.06./ Rückfahrt: 13.06.2010)  zu weilen.

Und die Mühe hatte sich gelohnt. "Wir wurden schon erwartet und wirklich sehr nett und freundlich aufgenommen", schilderte Wolfgang Nicolovius, der Vorsitzende des ESV Waren, seine Eindrücke.

Nach dem offiziellen Empfang der Müritzstädter beim Bürgermeister von Suwalki wurden die ESV-Boxer zu einer Stadtbesichtigung einschließlich der Kathedrale eingeladen, bevor es zur Nachtruhe in einem schönen Hotel ging.

Am Tag darauf begann dann das große Turnier, bei dem insbesondere Alexander Kalashyan vom ESV Waren wieder einmal seine Fähigkeiten unter Beweis stellen konnte. Er gewann seinen Kampf deutlich gegen seinen polnischen Kontrahenten und konnte den großen Siegerpokal in Empfang nehmen. Jane Körke verlor knapp gegen die polnische Meisterin. Tom Elsner und David Griesbach vom ESV Waren verloren ihre Kämpfe zwar, dennoch bescheinigte Wolfgang Nicolovius ihnen eine sehr gute Kampfweise. Und das sah nicht nur er so, denn trotz seiner Niederlage wurde David Griesbach mit einem Pokal für seine kämpferische Leistung ausgezeichnet. Und auch Wolfgang Nicolovius konnte als Box-Trainer einen großen Pokal von den Gastgebern in Empfang nehmen. Dawid Djanaschwilli erkämpfte ein Unentschieden. Nicht ganz so gut lief es für Andreas Krüger, der in der zweiten Runde durch ein Knocking out (K.o.) besiegt wurde.

Für den ESV-Trainer war das nicht so tragisch. "Wir wussten, dass das Turnier hier hochkarätig besetzt sein wird und wir es schwer haben werden. Uns kam es aber auch darauf an, die Beziehungen zu unseren polnischen Freunden zu vertiefen", sagte Wolfgang Nicolovius.

Er war sichtlich beeindruckt von der Gastfreundschaft. "Die Chemie stimmte einfach, die Sportfreunde haben sich fantastisch verstanden", schwärmte er von dem Besuch. Ich möchte mich ganz herzlich bei all denen bedanken, die uns bei dieser Reise unterstützt haben, insbesondere Wolfgang Weißkopf vom Hotel Kranichrast, der uns dafür 500 Euro gespendet hat", sagte er.

 

 
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